Jahr 2000:

Damenmode 2000:

Die Mode veränderte sich nicht besonders gross. Es kamen vor allem neue Marken und Ideen zur Verfeinerung des Kleidungsstils dazu. Ein Basic-Outfit für die Damen waren Hüfthosen, welche unten meistens lockerer wurden und dazu kombinierten sie ein enges, bauchfreies Oberteil, welches in knalligen Farben, Mustern und Materialien getragen wurde. Abgetragene Hosen, welche ausgefranst waren und Löcher hatten waren der grösste Schrei.

Wenn Jugendliche Dreiviertelhosen trugen, sahen sie automatisch selbstbewusster aus, weil Dreiviertelhosen mit Selbstbewusstsein verbunden wurden. Diese Hosen waren hauteng und sehr bequem.

Da die sportliche Kleidung im Jahr 2000 dominierte, waren Cargo-Pants sehr beliebt. Dies Hosen trugen Männer wie auch Frauen.

Ein grosser Hit der 2000 waren die Animalprints, welche in allmöglichen Farben und Formen in den Kleidungsstücken wiedergespiegelt wurden. Geometrische Muster wurden grossflächig auf Kleidungsstücke gedruckt, damit man die Kleidung wiedererkennen würde. Wie ein Logo.

Pelze waren sehr angesagt und wurden zu allem kombiniert. Besonders gefragt war der Pelz als Aufputz für Kragen, Manschetten, sogar die Handschuhe waren aus diesem Fell.

Die Frisuren der Damen waren genau so ausfällig und ausgefranst, wie ihre Kleidung.

Herrenmode 2000:

Die Herren kleideten sich entweder elegant oder sportlich. Jedoch immer mit einem gewissen femininen Touch. Eine Jeans war ein muss für jeden Mann. Diese durfte jedoch nicht ausgefranst sein oder Löcher haben, da dies als szenentypisch galt und dadurch von den meisten Herren gemieden wurde. Der Businessman-Look war euch ein Kleidungsstiel, der bei Männern und Frauen gut ankam. Der lange Trenchcoat wurde mit einem Businesshemd, Businesshode und schwarzen Lackschuhen kombiniert. Als Verfeinerung trugen die Herren individuelle Accessoire, meistens Hüte oder klassische Krawatten.

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Jahr 1990:

Damenmode 1990:

Leggins wurden zum Basic-Kleidungsstück und war im Alltag der 90er nicht mehr weg zu denken. Diese gab es in allen verschiedenen Farben und aus alles verschiedenen Materialien. Jugendliche trugen zu dieser Zeit Leggins, obwohl das nicht immer für alle das Vorteilhafteste war.

Die im 19.Jahrhundert angesehene Arbeitshose, wurde in den 90er sogar als Abendkleidung getragen. Jeans waren in allen Variationen erhältlich und wurden auch in jeder erdenklichen Art und zu jedem vorstellhaften Zeitpunkt getragen.

Modeikonen der 90er waren vor allem Madonna und natürlich die Spice Girls, die in den 90er ihren grossen Durchbruch hatten.

Die Damen trugen oftmals Hüfthosen, welche sie mit einem engen Oberteil kombinierten. Ringelpullis wurden sehr häufig zu diesen Hosen getragen. Hot-Pants waren ebenfalls wieder angesagt und wurden wieder vermehrt getragen. Miniröcke trugen die Frauen auch noch, jedoch trugen sie diese meistens zu speziellen Anlässen und nicht mehr im Alltag. Allgemein wurden meistens Hosen getragen, was in dem 19.Jahrhundert unvorstellbar war.

Spice Girls
Herrenmode 1990:

Die Herrenmode der 90er war unein, da zu viele Trends auf einmal eintraten. Die meisten Männer orientierten sich an der Musik, weshalb sie sich Hip-Hip mässig kleideten. Das bedeutet, sie trugen lockere, breit geschnittene Kleidung, welche sehr bequem war. Die Farben waren meistens neutral gehalten im Gegenteil zu der Damenmode. Es gab auch viele, die nur in schwarzer Kleidung herumliefen. 

Aber auch die Männer kombinierten Ringelpullis mit Jean. Jenas waren auch ein muss der Herren im Jahr 1990. Dies waren jedoch meist locker geschnitten.

Schmuck wurde auch oftmals von Männern getragen und war ein modisches Accessoire, welches das Outfit verfeinerte.

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Jahr 1980:

Damenmode 1980:

In der 80er waren enge, farbig Hosen sehr im Trend. Dazu trugen sie Oberteile in allen erdenklichen Farben. Mode waren auch Kleider, die den Damen breite Schultern machten, weil wenn man breite Schultern hatte, wurden die Blicke auf den Oberkörper gelenkt und dadurch konnte man unvorteilhafte Partien an seinem Körper kaschieren.

Was man zu dieser Zeit auch viel sieht, sind Pastellfarbene, samtige, lockere Blusen. Diese Blusen konnte man zu jedem Anlass anziehen. Blusen, die besonders weit geschnitten waren, verleiht den Frauen der 80er unteranderem auch breitere Schultern, was gut war.

In den Rocklängen waren die jugendlichen Damen nicht besonders sparsam, jedoch wurde dies oft von den älteren Generationen, als nicht gut angesehen und deshalb trugen die meisten Mädchen Röcke, welche bis zu den Knien gelangten. Bei den Hosen gab es aber einen gewaltigen Unterschied. Jeans gab es in den 80er in allen möglichen Formen und Farben. Mit diesen Hosen konnte man nichts falsch machen. Die Jeans wurden oft zu einem Blaser oder zu einem Jackett kombiniert. Lederhosen konnte man mit diesen Jacken auch als elegantes Outfit tragen und waren neben Jeans auch sehr angesagt.

Der Kleidungsstiel wurde besonders von Amerika nach Europa gebracht. Alle Outfits von Amerika wurden nachgemacht und die Amerikaner waren für die Europäer ein sehr grosses Modevorbild.

Cocktailkleider waren immer noch Mode und wurden auch häufig im Alltag getragen.

Herrenmode 1980:

Gleich wie bei den Damen galt es bei den Herren, umso breitere Schultern, desto besser! Die Mode der Damen und den Herren überschneidet sich auch bei den Jeans. Bei beiden Geschlechtern sind diese im Trend. Auch in allen möglichen Farben und Formen.

Die wichtigsten Kleidungsstücke der Männermode im Jahr 1980 beginnen alle mit dem Buchstaben K. Nämlich: Kaschmir-Blazer, Kamelhaar-Mantel, Krawatte, Karriere und Klassik. Der Farbton der Kleider wurde aber schlicht gehalten, meistens in einem gedeckten blau. Als Stoff verwendeten die Modeschöpfer oftmals Seide, damit die Hemde leichter fallen und zur Kombination mit einem pastellfarbenen Jackett, passte dieses Material besonders gut.

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Jahr 1970:

Damenmode 1970:

70er Jahre waren genau so wild, wie die 60er. Die Mode wurde noch extravaganter, farbiger und individueller. Es gab keine Regeln, die man unbedingt beachten musste. Egal wie lang, welche Farbe, welches Muster, welchen Schnitt, wie eng, es war alles erlaubt!

Im Jahr 1971 wurde der Minirock immer beliebter, dazu fingen die Damen an Hotpants zu tragen, was als besonders sexy galt. Im Winter trugen sie ihre Hotpants sogar über dicke Strümpfe. Diese extrem kurzen Hosen galten als besonders attraktiv, wenn man sie mit schwarzen Lackschuhen kombinierte, welche über das Knie reichten. Besonders ältere Leute konnten sich mit dem neuen Jugendbild nicht identifizieren und fanden das tragen von so kurzen Sachen unverständlich.

Im Blickpunkt der Mode stand die jüngere Generation. Schlaghosen was auch besonders im Trend und wurden oft getragen, auch von älteren Leuten wurden diese Hosen getragen.  Meiner Meinung nach, waren die 70er auch eines der besten Jahre der Mode, da es praktisch keine Regeln gab und niemand verurteilt wurde, wenn er etwas Neues getragen hat.

Herrenmode 1970:

Die Herrenmode war immer noch sehr an den Beatles orientiert, obwohl die Beatles in den 70er keine Konzerte machten. Diese berühmte Band kleidete sich auch im jugendlichen stiel und für viele junge Männer waren die vier Jungs ein grosses Vorbild.

Auch Männer fingen an Schlaghosen zu tragen und trugen oft farbige T-Shirts und Hemde. Für schicke Anlässe trugen sie oft weisse Hemde mit farbigen, die mit Mustern bedeckten Anzugshosen und eine passende Jacke. Ein Muss für die Männer der 70er waren auch schwarze Lackschuhe. Krawatten oder Fliegen trugen sie als Verfeinerung des Outfits.

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Jahr 1960:

Damenmode 1960:

Im Jahr 1960 galt, je schriller die Kleidung, desto besser. Die 60er waren allgemein sehr wild und das spiegelte sich auch wieder im Kleidungsstiel der Damen. Die damalige Frist Lady von Amerika hatte einen sehr jugendlichen Kleidungstiel und galt in diesem Jahr als Fashionvorbild für Jugendliche der 60er Jahren. Als Fashionikonen galten aber auch Frauen, wie Sandy Shaw, Julie Christie, Jean Shrimpton, und Brigitte Bardot. Eine der berühmtesten Damen der Zeit war jedoch das dünne Model Twiggy.

Im Jahr 1960 galt umso weniger Busen die Damen hatten, umso besser. Frauen trugen Hosenanzüge, Schlaghosen und Hosen mit Schlitzen auf der Seite und weitere Jungenhafte Kleidung.

Es galt auch umso farbiger und umso mehr ausgefallene Muster, desto besser. Blumen und andere farbige Muster waren ein Muss für die Frauen der 60er. Später kamen auch die Kleidungsstiele von anderen Ländern in Mode und sogar Indianer und Eskimo Looks waren besonders beliebt. Die Kleider mussten einfach auffallen und extravagant sein.

Die Musik wirkte sich auch auf das Leben der Jugendlichen aus und dadurch auch auf die Mode. Berühmte Bands wie Beatles und Rolling Stones hatten einen grossen Einfluss auf die junge Generation. Auch die politische Einstellung änderte sich in den 60er Jahren.

Ich persönlich finde das Modejahr 1960 ein sehr ausgefallenes und farbiges Jahr. Meine Meinung ist, dass der Modestil sehr gewagt war, aber das finde ich großartig. Die 60er ist eines meiner Lieblings Jahren, wenn es um die Kleidung geht. Man sollte sich getrauen das anzuziehen, was man will und was man schön findet und die Damen der 60er haben das definitiv gemacht.

Herrenmode 1960:

Im Gegensatz zu den Frauen, hat sich die Kleidung der Männer nicht besonders geändert. Die Männer trugen immer noch Anzüge und im Alltag trugen sie Poloshirts, Pulver und Pullunder waren leger zu Hemden kombiniert. Hüte und Krawatten galten immer noch als modische Accessoires der Männer, der 60er Jahren.

Die Sakkos waren sportlich geschnitten und meistens waren sie auch farbig. Die Hosen und die Jacken hatten meisten andere Farben und auch andere Mustern, aber es musste immer Harmonieren.

Flache, weisse Hüte waren im Trend in im Jahr 1960. Aber allgemein waren die Kleider teuer im Jahr 1960 und besonders modische Accessoires waren extrem teuer.

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Jahr 1950:

Damenmode 1950:

Um diese schrecklichen Jahre des Krieges zu vergessen, kleideten sich die Damen wieder mehr weiblich. Sie trugen fast gar keine Hosen mehr, wenn nur noch zu Hause.

Die Röcke die, die Damen trugen, waren meistens breit geschnitten. Diese Röcke nannte man Petticoats. Die Frauen trugen aber auch ganz enge Bleistiftröcke, die ihre weibliche Figur noch mehr zur Geltung setzte. Die Damen liesen sich von berühmten amerikanischen Schauspielerinnen, wie Marilyn Monroe und Brigitte Bardot inspirieren. Vor allem Marilyn Monroe war zu dieser Zeit eine sehr berühmte Fashionikone und inspirierte viele Frauen der 50er. Der Pariser Modeschöpfer Christian Dior entwarf sogar einen eigenen neuen Look für die Damen. Der neue Look bestand aus einem Wadenlangen Rock, welcher mit einer engen Bluse kombiniert wurde, welche die Hüfte und die Brüste besonders betonte. Die Damen trugen wieder Miedern, denn ein Schönheitssymbol der 50er war auch, dass Frauen eine Wespentaille hatten. Natürlich kann das nicht jede Dame von Natur aus haben.  

Die Damen trugen auch immer mehr Hüte, die farblich zu ihrer Handtasche und ihren Pumps passten.

Das Tragen von Cocktailkleidern war sehr im Trend, obwohl sie recht kurz waren, trugen sie diese Kleider für spezielle und besonders schöne Anlässe.

Im Alltag trugen die Frauen meistens Zweiteiler. Im Allgemeinen war das Modejahr 1950 ein sehr elegantes Jahr, was ich persönlich sehr faszinierend finde, da das Jahr 1940 ganz und gar nicht elegant war, aber die Damen trotzdem entschieden haben nach diesen grauenvollen Jahren, elegante Kleidung zu tragen und somit den Krieg zu vergessen.

Herrenmode 1950:

Die Herren der 50er hatten sich vor allem von berühmten Sängern und Schauspieler inspirieren lassen, wie zum Beispiel Elvis Presley, Frank Sinatra, Cary Grant und Dean Martin.

Die Männer trugen einen Anzug meistens dreiteilig mit Jacke, Hose und Jackett, da das als besonders elegant angesehen wurde. Die Hemde, die sie trugen, waren meistens blau, grau, braun, oder schwarz. Ein Muss für die Herren, waren auch die schwarzen Lederschuhe. Als Accessoires trugen die Männer oftmals gemusterte Krawatten, ein Einstecktuch und Hüte.

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Jahr 1940:

Damenmode 1940:

Eine Grosse Veränderung zum Jahr 1930 gab es nicht wirklich. Mode rückte durch den 2. Weltkrieg in den Hintergrund, da sie Stoffmangel hatten und oft versuchten die Damen aus alten Kleidungsstücken, neue Kleidung zu machen. Die Kleidung sollte hauptsächlich zweckmässig sein und vor allem sollte man sparsam mit dem Stoff umgehen.

Die Kleider wurden durch Röcke ersetzt. Sie wurden immer kürzer auch wegen dem Stoffmangel, dafür wurden die Oberteile immer enger und oben immer mehr zu genäht.

Die meisten Damen hatten kein Geld für Extravagante Kleidung, deshalb war es sehr wichtig, dass die Kleider billig und bequem waren und, dass die Oberteile einen besseren Halt gaben.

Schlichte Hemdblusenkleider und Röcke mit Glockenform waren bei den Damen der 40er sehr beliebt, doch das Kostüm war mit abstand das meist getragene Modell zurzeit. Es ähnelte an einer Uniform und das war besonders im Jahr 1940 in der Mode. Es passte zum Zeitgeist und ausserdem waren modische Übertreibungen nicht erwünschst. 

Die Röcke mussten über das Knie gehen und die Blusen, Jacken und Oberteile mussten bis zum Hals hochgeknöpft werden. Die Schultern waren meistens breiter geschnitten, als bei Oberteilen heute.

1940 erfand die Modeschöpferin Elsa Schiapareilli aus Pais eine Jacke, die Frauen verzauberte. Diese Jacke hatte besonders grosse Taschen, damit die Damen alles gerade bei sich tragen konnten. Sie erfand auch ein Kleid, dass die Frauen zu jeder Zeit zu einem Abendkleid machen konnte. Man musste einfach an eine Band lösen und dann verwandelte sich das normale Knielange Alltagskleid zu einem bodenlangen Abendkleid, welches zu jedem speziellem Anlass getragen werden konnte.

Herrenmode 1940:

Die Herren der 40er bekleideten sich eigentlich gleich, wie im Jahr zuvor. Meistens trug der deutsche Mann eine Uniform. Der zweite Weltkrieg wirkte sich auch auf die Modewelt der Herren aus. Es war nicht mehr so wichtig was man an hatte, Hauptsache man hatte etwas an. Die Männer, die in den Krieg zogen, hatten den ganzen Tag eine Uniform an und die Herren, die nicht in den Krieg zogen trugen meistens breite Anzugshosen, welche eine hohe Taille hatten. Dazu trugen sie meistens ein schlichtes Hemd, welches mit einer passenden Jacke kombiniert wurde. Um das Ebenbild zu verfeinern, trugen sie diverse Hüte, Krawatten und Stöcke.

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Jahr 1930:

Damenmode 1930:

Die Damenmode der 1930 ist vor allem sehr geprägt von femininer Eleganz. Sie ist jedoch auch stark von der Weltwirtschaftskrise geprägt, also die Menschen hinterfragen die Existenz der Mode nicht mehr und schneidern galt nur noch als Freizeitbeschäftigung der Damen.

Die Freuen trugen viele Kreationen von der Modeschöpferin Madeleine Vionnet. Die Damen der Zeit trugen als Alltagskleidung meisten Röcke mit einer ganz spezifischen Form, die etwas höher als bei den Knöchel aufhörte. Dazu trugen sie meistens eine schlichtes Oberteil, dass nur bei besonderen Anlässen mit Spitzen und mustern verziert war. Als Abendmode war das so genannte „Cocktail-Dress“ sehr beliebt.

Zu ihren Kleidern trugen die Damen schlichte Rückenscapes und Boleros, die zu ihren Röcken und Kleidern passten. Im Sommer trugen Frauen trotz der Hitze, meistens dünne Ärmel.

Die Abendkleider von 1930 waren meistens Bodenlang, aber sehr beliebt war auch das „Sirenenkleid“, dass eine sehr hohe Taille hatte und sehr figurbetont war. Dieses Kleid war meisten reichlich mit Spitze, Samt und Satin verziert. Das „Tanzkleid“ war auch sehr beliebt und sollte, an die Kaiserin Eugen erinnern. Dieses Kleid bestand aus einem weitem, luftigem Rock aus sehr viel Tüll und Taft.

Viele Kleider hatten ein Rückendekolleté aus griechischer Art.

Herrenmode 1930:

Die Herrenmode der 30er war auch sehr figurbetont. An besonderen Anlässen trugen die Männer meistens doppelreihige Sakkos, mit einem stark pointierten und spitzen Reverse.

Der Gewöhnliche Alltagsanzug hingegen, war nur einreihig und hatte einen gerollten und abfallenden Reverse.

Die Anzüge hatten häufig Punkte oder Streifen und dazu trugen sie meistens ein weisses Hemd, dass mit Streifen verseht ist. Die Anzüge waren meisten braun, grau oder schwarz.

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Jahr 1920:

Damenmode 1920:

Die 20er waren sehr wild. Das Jazz Age erfordert viel Beweglichkeit und deshalb trugen die Damen keine Korsette mehr. Diese Korsette wurden durch Unterwäsche abgelöst, die nicht auftrugen und nicht allzu viel bedeckten. Es gab zum Beispiel Hemdhöschen und Zweiteiler aus Seide, die mit Spitze verziert waren und meistens aus Pastellfarbiger Baumwolle gemacht waren.

Da die Androgynität anfangs 1920 sehr gefragt war, wollten die Frauen möglichst Jungenhaft aussehen und deshalb trugen manche, trotz der Hinderung sich frei zu bewegen, ein Korsett, dass die Brust abflachte. Die Hängekleider halfen auch, die Weiblichen Konturen der Frauen zu verdecken. Die Taille sank bis fast unter die Hüfte. Der Schnitte der Kleider waren fast immer gleich und sie unterschieden sich nur von den Farben, Stoffe und Mustern.

Der Exotische Einfluss durch archäologische Funde und die Kolonisierung waren in den 20er auch sehr angesagt. Die Frauen trugen Turbane und andere Schmuckstücke, insbesonders Kleidungsstücke von Ägypten und dem Orient. Modedesigner und Künstler inspirierten sich gegenseitig und die Mode wurde immer ausgefallener.

Die Strümpfe waren neuerdings aus Rayon (Kunstseide), die meistens hautfarbig waren. Solche Strümpfe galten als nackt und besonders sexy.

Sport wurde immer wie populärer und die Sportkleidung musste bequem und beweglich sein. Der Rocksaum wurde immer wie kürzer. Mitte 20er ging er sogar, bis zu den Knien.

Gegen Ende der 20er kamen wieder Figurbetonte Kleider auf. Die Taille rückt wieder an ihre normale Stelle. Weiblichen Kurven durften wieder gezeigt werden. In der Abendmode um 1927 wurden die Rockzipfel verlängert und die Damen trugen Schärpen, welche die Rocksäume teilweise noch mehr verlängerten. 1928 trugen sie Pfauenschweif-Abendkleider, welche vorne kurz waren und hinten lang. 1929 waren Bodenlange Kleider wieder angesagt.

Die Frauen schminkten sich mit sehr hellem Puder und besonders viel Rouge. Sei hatten meistens dunkle Lippen und hatte sehr dünne hohe Augenbrauen. Die Haut war immer noch sehr hell. Russische Adelige trugen oft die so genannten „beaded Lashes“. Auf deutsch heisst das „Perlen Wimpern“. Bei diesem Trend wurden mehrere Wimpern zusammengebündelt und am Wimpernabschluss mit einer kleiner Perle aus flüssiger, wachsartiger Augenschminke verzieht.

Die Frisuren in den 20er waren sehr jungenhaft. Für die Damen der Zeit, war das wie eine Freiheit, dass sie ein wenig wie ein Mann aussehen. Eine Schriftstellerin namens Colette hatte 1903 eine Frisur gewagt die Bubikopf (Bob) hiess. Jedoch wurde diese Frisur erst um 1917 zum Trend, als Coco Chanel diese Frisur auch mache. Für ein weichen Touch, wurden die Haare meistens in Wellen gelegt.

Herrenmode 1920:

Die Herren trugen breite Krawatten mit Mustern, die passend zu den neuen Hemden ausgewählt waren. Diese Hemde hatten neuerdings einen Kragen. Die Männer trugen meistens nur helle Hemde.

Die Sakkos hatten meistens eine hohe Taille und waren auch nicht besonders Breit geschnitten, da sie meistens zugeknöpft wurden. Die Hosen waren auch relativ schmal, kurz und gerade geschnitten. Jacken sahen aus und waren wie Uniformen im Militär geschnitten, da sich der 1. Weltkrieg extrem auf die Mode auswirkte.

An formalen Festen trugen die Herren der 20er meistens schwarze oder nachtblaue Jacken (Cutaway/Frack) mit Satin Futter und passenden Hosen. Auf beiden Seiten der Hose verlief ein Satin oder gewobenes Band. Die Herren trugen eine weisse Fliege, einen weissen Zylinder, weisse Glacé-Handschuhe und Lackleder Schuhe. Als Verfeinerung trugen sie ein weisses Seidentuch und eine weisse Blume.

Das Frack durfte nur mit einer weissen Fliege und einem Zylinder kombiniert werden und der Smoking nur mit einer schwarzen Fliege und ein Bowler (Melone) kombiniert werden. Diese Anzüge durften jedoch nur, an formellen Anlässen nach 18:00 Uhr getragen werden. Gehröcke und Cutaways wurden nur noch an formellen Anlässen getragen.

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Hüte, Handschuhe und Mäntel galten als Dresscode für die Männer der 20er.

Businessmode war sehr stielvoll und elegant. Sie trugen meistens dunkle Anzüge. Sehr wichtig waren, die so genannten Stresemanns.

Nach 1925 wurden die Hosen und die Mäntel wieder breiter und die Sakkos hatten wieder eine normal hohe Taille.

Die Hüte waren je nach Klasse verschieden, damit man die verschiedenen Klassen erkennen konnte. Die Oberschicht trug meistens Zylinder und aus Filz gefertigten Homburg-Hüte. Die Gutbürgerlichen Männer trugen Borsalinos aus Filz oder kleine Moelone oder Trilby Filzhüte und in der Sommerzeit trugen sie klassische Strohhüt. Die Männer Arbeitsklasse trugen wollene Schiebermützen. Die Taschenuhr wurde ausserdem von der Armbanduhr abgelöst.

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Jahr 1910:

Damenmode 1910:

Mit der Industrialisierung wurde die Mode gesünder und die Korsette konnten fast abgeschafft werden, da es sehr viele Omachtsanfälle gab, da die Damen nur noch begrenzt Luft bekamen, wenn sie das Korsett trugen.

Das Hosenkleid kam in Paris in die Mode, aber in vielen anderen Städten gab es viel Gelächter über dieses Kleidungsstück, deswegen wurden diese ausserhalb von Paris nur sehr selten getragen.

Die Röcke wurden immer kürzer und den Damen war jetzt auch erlaubt, etwas Bein und vor allem Fuss zu zeigen. Die Taille war zu der Zeit auf Hüfthöhe.

Die Stoffe der Kleider waren aus dunklen, robusten und unempfindlichen Stoffen, damit die Kleider die Damen beim Arbeiten nicht hinderten. Die Röcke waren dennoch mit feinen und einzigartigen Mustern verziert und hatten unterschieidliche Designs.

Der Modeschöpfer Poiret war sehr berühmt für seine Kleidungsstücke und die Damen dieser Zeit freuten sich auch immer wieder auf seine neuen Kreationen. 1912 machte Poiret Kleider die geeignet waren zum Tango tanzen und er erfand auch den so genannten Humpelrock. Dieser war unten durch enge Passe zusammengebunden und es verhinderte den Damen mit diesem Rock elegant zu laufen und sie mussten humpeln. Deswegen auch dieser Name.

Die Tageskleidung der Damen bestand aus einem Knöchelhohem Rock, mit einem oder zwei Unterröcke und oben, trugen sie meistens eine Bluse mit einem Kragen. Die Arbeitskleidung sollte die Damen auf keinem Falle hindern, da sie jetzt zum Teil auch die Arbeit der Herren machen mussten, da diese in den Krieg ziehen mussten.

Herrenmode 1910:

An der Herrenmode hat sich nicht besonders viel geändert seit 1900. Die Anzüge waren immer noch in dunklen Farben gehalten vor allem grau, schwarz und dunkelblau. Man kombinierte zu den Anzügen immer noch Krawatten, Westen und Hüte.

Als Abendmode trugen die Herren um 1910 ein schicker Frack mit einem passendem Frackhemd. Handschuhe, Spazierstöcke und Zylinder galten als gesellschaftliche Accessoires.

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